Aktuell

AWO ruft zu Solidarität mit ukrainischen Geflüchteten auf Fr, den 4. Mrz 2022

Pressemitteilung des AWO Bundesverbandes:

AWO ruft zu Solidarität mit ukrainischen Geflüchteten auf

Den fortwährenden Angriff Russlands auf die Ukraine verurteilt die AWO scharf. Schon jetzt versuchen tausende Menschen, sich in Sicherheit zu bringen und sind auf der Flucht aus den Kriegsgebieten, insbesondere Kinder, Frauen und ältere Menschen. Expert*innen rechnen damit, dass sich die Zahlen in den kommenden Wochen und Monaten noch erhöhen werden. Viele Menschen werden sich hilfesuchend an Deutschland wenden. Die Arbeiterwohlfahrt appelliert angesichts der dramatischen Nachrichten aus der Ukraine an die Grundwerte der Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft und bereitet sich darauf vor, schutzbedürftigen Menschen aus der Ukraine zu helfen.

Dazu Kathrin Sonnenholzner, Vorsitzende des Präsidiums des  AWO Bundesverbands: „Wir als Gesellschaft müssen uns jetzt dafür bereit machen, hilfsbedürftige Menschen, die aus den Kriegsregionen fliehen, aufzunehmen. Die Vorbereitungen müssen jetzt dafür getroffen werden. Es geht um angemessene Unterkünfte, Verpflegung, medizinische Versorgung, psychosoziale Beratung und Informationen für Betroffene. Wir sind bewegt über den großen solidarischen Zuspruch für die ukrainische Bevölkerung, der uns erreicht hat, und freuen uns, dass sich einige AWO-Einrichtungen bereits bereit erklärt haben, Flüchtlinge aufzunehmen.“

Der AWO Bundesverband bittet die Bundes- und Landesregierungen, schnellstmöglich den Weg für unbürokratische Hilfen freizumachen und Gelder zur Bewältigung der humanitären Folgen bereitzustellen. AWO International hat  darüber hinaus ein Spendenkonto eingerichtet und sondiert aktuell gemeinsam mit der Volkshilfe Österreich Maßnahmen für die akute Nothilfe vor Ort. Spenden sind möglich über die Webseite https://www.awointernational.de/ sowie unter:
 
Spendenkonto:
IBAN: DE83 1002 0500 0003 2211 00
Bank für Sozialwirtschaft
Spenden-Stichwort: Nothilfe Ukraine

 

Vorsorgliche Regelung zur Notbetreuung im Rahmen der Kindertagesbetreuung Mo, den 7. Februar 2022

Elterninformation des Landkreis Oder-Spree / Jugendamt

 

Aktualisierte Eindämmungsverordnung - Vorsorgliche Regelung zur Notbetreuung im Rahmen der Kindertagesbetreuung

Sehr geehrte Eltern,

am 02.02.2022 ist die von der Landesregierung am 01.02.2022 beschlossene Vierte Änderung der Zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (EindV) in Kraft getreten.

Damit soll vorsorglich die Notbetreuung in Kindertagesstätten (Krippen, Kindergärten und Horten) und in der Kindertagespflege geregelt werden, „falls bei einer weiteren Ausbreitung der Omikron-Variante das Betreuungsangebot in einer Einrichtung oder in einer Kindertagespflegestelle nicht im gewohnten Umfang aufrechterhalten werden kann.“

Die aktualisierte Eindämmungsverordnung definiert in § 24a Abs. 8 EindV, welche Kinder einen Anspruch auf eine Notbetreuung in einer Kindertagesstätte oder in einer Kindertagespflegestelle haben, falls das Gesundheitsamt die Betreuung einschränkt oder ausschließt oder die Anzahl der Betreuungskräfte nicht mehr ausreicht, um das Betreuungsangebot während der regelmäßigen Öffnungszeiten aufrecht zu erhalten.

Es handelt sich dabei um die aus den vergangenen Jahren bekannten Kriterien .

Anders als in der Vergangenheit sollen alle Kindertageseinrichtungen grundsätzlich geöffnet bleiben.

Sollten in der Einrichtung Ihres Kindes nicht mehr alle Betreuungsplätze vorgehalten werden können, erhalten Sie direkt von Ihrer Einrichtung das Antragsformular für eine Notbetreuung.

Vorsorgliche Anträge auf Gewährung einer Notbetreuung sollen nicht gestellt werden und werden nicht bearbeitet.

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass die Bestätigungen des Anspruchs auf Notbetreuung aus der Zeit der Einrichtungsschließung im April 2021 vom Jugendamt unbefristet ausgestellt wurden und weiterhin ihre Gültigkeit haben, da sich die Kriterien des Landes Brandenburg nicht verändert haben. Die Bestätigungen des Jugendamtes für Hortkinder ab dem 17. Dezember 2020, die im Zuge der Schließungen der Schulen und Horte ab 04. Januar 2021 erstellt wurden, werden ebenso als gültiger Nachweis angesehen.

Eltern, deren persönliche Grundvoraussetzungen sich nicht verändert haben und die selbst keine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung organisieren können, legen diese Bestätigungen bitte der Einrichtung vor. Eine erneute Antragstellung beim Jugendamt erübrigt sich damit.

 

Es wird leider nicht ausgeschlossen werden können, dass die punktuelle Ausbreitung der Omikron-Variante das Betreuungsangebot in einer Einrichtung so stark beeinflusst, dass nicht alle Notbetreuungsansprüche erfüllt werden können und die Träger eine Auswahl treffen müssen. Sollte die Einrichtung vollständig schließen, versuchen wir Sie bei Bedarf zu unterstützen, kurzzeitig in einer anderen Einrichtung einen Betreuungsplatz zu finden.

 

Freundliche Grüße

Ihr Jugendamt

 

Testpflicht für Kita-Kinder ab 07.02.2022 Mo, den 7. Februar 2022

Sehr geehrte Eltern und Personensorgeberechtigte,

in der aktuellen Fassung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg ist eine landesweite Testpflicht für Kinder im vorschulischen Bereich verankert.

Ab dem 07.02.2022 dürfen Ihre Kinder (ab dem vollendeten ersten Lebensjahr) nur noch dann in der Kindertageseinrichtung betreut werden, wenn Sie pro Woche zwei tagesaktuelle* negative Testergebnisse für Ihr Kind bescheinigen und vorlegen.

Die Kita stellt Ihnen je Kind zwei kostenfreie Antigen-Schnell-Tests pro Woche als auch das Bescheinigungsformular rechtzeitig zur Verfügung.

Die ausgegebenen Tests gelten als Lolli-/Speicheltests, die entweder direkt in der Mundhöhle des Kindes oder mit zuvor aufgefangenem Speichel angewendet werden können.

Bitte beachten Sie, dass die Tests nur dann verlässliche Ergebnisse anzeigen, wenn die Testperson in den 4 Stunden vor Testdurchführung nichts gegessen oder getrunken hat. Daher ist die Testdurchführung am Morgen nach dem Aufstehen zu empfehlen. Die Durchführung der Tests findet in Ihrer Verantwortung und in der Regel zu Hause statt.

Die Kita-Leitung legt zwei reguläre Testtage je Woche fest und informiert Sie über die Festlegung per Aushang in der Einrichtung. 

Sollte Ihr Kind die Kita an den regulären Testtagen nicht besuchen, ist der tages­aktuelle* Negativ-Testnachweis am Tag des nächsten Kita-Besuchs vorzulegen.

Kinder, die als vollständig geimpft oder genesen gelten, müssen nicht an der zweimal wöchentlichen Testung teilnehmen. Die Befreiung von der Testpflicht ist der Kita-Leitung mit einem geeigneten Dokument nachzuweisen. Die Möglichkeit der freiwilligen Testung des Kindes bleibt bestehen. Die Inanspruchnahme wird dringend empfohlen, da auch genesene und geimpfte Kinder erkranken können.

Die regelmäßige Testung der Kinder in Kindertageseinrichtungen soll in Kombination mit weiteren Hygienemaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Betreuungs- und Bildungs­angebote, sowie zum Gesundheitsschutz Ihrer Familie beitragen.

 

Bitte beachten Sie dazu auch das Elternschreiben der Bildungsministerin Ernst, welches Sie rechts unter "Dokumente" finden können. Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Catharina Schulze

Fachbereich Kinder, Jugend und Familie                                    

 

*(nicht länger als 24 Stunden zurückliegende)

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