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geschrieben von Schulze am Mo, den 7. Feb 22 um 14:33 Uhr Vorsorgliche Regelung zur Notbetreuung im Rahmen der Kindertagesbetreuung

Elterninformation des Landkreis Oder-Spree / Jugendamt

 

Aktualisierte Eindämmungsverordnung - Vorsorgliche Regelung zur Notbetreuung im Rahmen der Kindertagesbetreuung

Sehr geehrte Eltern,

am 02.02.2022 ist die von der Landesregierung am 01.02.2022 beschlossene Vierte Änderung der Zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (EindV) in Kraft getreten.

Damit soll vorsorglich die Notbetreuung in Kindertagesstätten (Krippen, Kindergärten und Horten) und in der Kindertagespflege geregelt werden, „falls bei einer weiteren Ausbreitung der Omikron-Variante das Betreuungsangebot in einer Einrichtung oder in einer Kindertagespflegestelle nicht im gewohnten Umfang aufrechterhalten werden kann.“

Die aktualisierte Eindämmungsverordnung definiert in § 24a Abs. 8 EindV, welche Kinder einen Anspruch auf eine Notbetreuung in einer Kindertagesstätte oder in einer Kindertagespflegestelle haben, falls das Gesundheitsamt die Betreuung einschränkt oder ausschließt oder die Anzahl der Betreuungskräfte nicht mehr ausreicht, um das Betreuungsangebot während der regelmäßigen Öffnungszeiten aufrecht zu erhalten.

Es handelt sich dabei um die aus den vergangenen Jahren bekannten Kriterien .

Anders als in der Vergangenheit sollen alle Kindertageseinrichtungen grundsätzlich geöffnet bleiben.

Sollten in der Einrichtung Ihres Kindes nicht mehr alle Betreuungsplätze vorgehalten werden können, erhalten Sie direkt von Ihrer Einrichtung das Antragsformular für eine Notbetreuung.

Vorsorgliche Anträge auf Gewährung einer Notbetreuung sollen nicht gestellt werden und werden nicht bearbeitet.

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass die Bestätigungen des Anspruchs auf Notbetreuung aus der Zeit der Einrichtungsschließung im April 2021 vom Jugendamt unbefristet ausgestellt wurden und weiterhin ihre Gültigkeit haben, da sich die Kriterien des Landes Brandenburg nicht verändert haben. Die Bestätigungen des Jugendamtes für Hortkinder ab dem 17. Dezember 2020, die im Zuge der Schließungen der Schulen und Horte ab 04. Januar 2021 erstellt wurden, werden ebenso als gültiger Nachweis angesehen.

Eltern, deren persönliche Grundvoraussetzungen sich nicht verändert haben und die selbst keine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung organisieren können, legen diese Bestätigungen bitte der Einrichtung vor. Eine erneute Antragstellung beim Jugendamt erübrigt sich damit.

 

Es wird leider nicht ausgeschlossen werden können, dass die punktuelle Ausbreitung der Omikron-Variante das Betreuungsangebot in einer Einrichtung so stark beeinflusst, dass nicht alle Notbetreuungsansprüche erfüllt werden können und die Träger eine Auswahl treffen müssen. Sollte die Einrichtung vollständig schließen, versuchen wir Sie bei Bedarf zu unterstützen, kurzzeitig in einer anderen Einrichtung einen Betreuungsplatz zu finden.

 

Freundliche Grüße

Ihr Jugendamt

 

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